Journalistische Kompetenz für journalistischen Content

Was ist „journalistischer Content“? Eine strenge Definition hierfür gibt es nicht, aber ganz klar geht es um Glaubwürdigkeit, Vertrauen und die Verbindung mehrerer Perspektiven, denn ein jedes Ding hat mindestens zwei Seiten.

Konkret: Wie wäre es, zum Beispiel einmal ein Interview mit Ihrer Geschäftsführung oder der/dem Ausbildungsverantwortlichen zu führen und daraus uniquen, authentischen und überzeugenden Content zu erstellen, der die Persönlichkeit und Kompetenz der Interviewpartnerin/des Interviewpartners greifbar und erlebbar macht. Oder eine Reportage speziell zu erklärungsbedürftigen Themen, Produkten oder Dienstleistungen rund  schreiben…

Kurz gesagt: Selbstverständlich kann man heute viel Content automatisiert erstellen/erstellen lassen, und auch wir nutzen selbstverständlich für den einen oder anderen Zweck das Potenzial von KI. Doch wenn es einzigartig wird und damit anspruchsvoll, stellen wir immer wieder fest, dass es mehr braucht.

  • Mehr Empathie.
  • Mehr Verständnis für die Realitäten der Arbeitswelt (nicht nur in Marketing und Vertrieb).
  • Mehr Teamwork zwischen Kommunikationsverantwortlichen und „Kommunikations-Machern“.
  • Mehr Originalität.
  • Mehr roter Faden.
  • Mehr Verständnis von Marken und Werten.
  • Mehr Menschenkenntnis zum Beispiel mit Blick auf Humor, Zwischentöne und den Wunsch nach Sinnhaftigkeit.

Journalistische Kompetenz ist für uns genau das: mehr als „irgendwie“ Content – insbesondere für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen sowie für alle Unternehmen und Organisationen mit dem gewissen höheren Anspruch an ihre Kommunikation.

Probieren Sie es aus,
wir freuen uns auf Ihre Aufgabe.

Schönes Feedback

„Net g’schumpfe isch gnug globt“ – so ist es nun einmal in den allermeisten Bereichen. Um so mehr freut man sich, ein schönes Feedback für die eigene Arbeit als Marketingdozent zu erhalten.

Dankeschön an Ina Kesselmeier für ihre tolle Mitarbeit im Lehrgang und natürlich für die nette Zusammenfassung [LinkedIn] dessen, was es bedeutet, einen anspruchsvollen beruflichen Abschluss berufsbegleitend zu erreichen …

Ich wünsche Ina alles Gute für ihren weiteren Werdegang und freue mich natürlich über alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer meiner Lehrgänge, die ihr neues Marketing-Know-how dann auch in die Unternehmen tragen und zur Anwendung bringen: let’s do it!

Dozent für Marketing

Seit über 12 Jahren arbeite ich nebenbei als Dozent für Marketingthemen, insbesondere in Lehrgängen für angehende Geprüfte Wirtschaftsfachwirte und Geprüfte Fachwirte für Marketing. Zahlreiche Abschlüsse der höheren Berufsbildung wurden in den letzten Jahren reformiert und tragen nun, gleichwertig zu Abschlüssen der akademischen Bildung, den Titel „Bachelor Professional“.

Als Dozent freue ich mich, dass damit auch die Leistung der in der höheren Berufsbildung engagierten Trainer- und Dozentenkolleginnen und -kollegen eine Aufwertung erfährt. Denn seien wir ehrlich: „Dozent für angehende Fachwirte für Marketing“, das klingt zwar weiterhin gut, ist aber doch etwas in die Jahre gekommen. „Dozent für den Bachelor Professional in Marketing“, das hört sich doch um einiges zeitgemäßer an :-))

Ist der veränderte Titel nur alter Wein in neuen Schläuchen?

Ich denke nicht, denn auch inhaltlich hat sich das Rad weiter gedreht und dreht sich ständig weiter. Sukzessive kommen neue Qualifizierungsinhalte hinzu und ersetzen überholte Marketingperspektiven von gestern. Als Dozentinnen und Dozenten in der Berufsbildung können wir nur erfolgreich sein, wenn wir selbst am Ball bleiben – und das ist ausgesprochen gut so! Denn wer meint, einmal seine Expertise entwickelt zu haben und nun aus dem Elfenbeinturm von oben herab dozieren zu können, ist in der Berufsbildung definitiv am falschen Platz.

Das hat vor allem anderen mit dem Kern der höheren Berufsbildung zu tun. Ihr Ziel ist und bleibt die berufliche Handlungskompetenz für die aktuelle und zukünftige Praxis in den Unternehmen. Genau das ist es auch, was für mich das Unterrichten in der Berufsbildung ausmacht. Es geht nicht darum, als Dozent alles zu wissen und den Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern Wissen „einzutrichtern“ – zumal Wissen heute so einfach zugänglich ist wie noch nie. Vielmehr geht es darum, dass die Absolventinnen und Absolventen nach ihrer Teilnahme am Lehrgang in den Marketing- und Vertriebsabteilungen der Unternehmen verantwortungsvoll und auf der Höhe der Zeit handeln können. Machen eben. Das korrespondiert einfach wunderbar mit meinem Selbstverständnis als Infomacher.

Feedbacks

Angenehmer Dozent, super Erklärungen, Unterricht spannend und interessant gehalten. Hat Spaß gemacht, die Fächer Marketing und Vertrieb bei ihm gehabt zu haben.
(Teilnehmer Lehrgang Geprüfter Wirtschaftsfachwirt)

Für mich einer der besten Dozenten, die wir hatten. Ob durch Gruppenarbeit oder seine Vorträge: Der Unterricht war stets abwechslungsreich und Herr Nusch stellte die Inhalte immer sehr anschaulich dar. Praxisnah, abwechslungsreich, lebendig!
(Teilnehmerin Lehrgang Geprüfter Wirtschaftsfachwirt)


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Marketing von den Infomachern für die Infomacher

Nach über 16 Jahren haben wir unser Logo und unsere Webseite erneuert. Das war alles andere als einfach. Denn wenn man für sich selbst das tun will, was man sonst für andere macht, kann man seine zwei Herzen im Wettstreit erleben: Zum einen die persönliche Seite: Passt das neue Logo zu uns? Sind wir das, was wir auf der neuen Seite von uns zeigen und über uns erzählen? Zum anderen die professionelle Sicht „von außen“: Ziele, Zielgruppenpassung, Klarheit, Nutzen, Technik … alles muss ein stimmiges Ganzes darstellen und soll die Interessen der Adressatinnen und Adressaten treffen.

Im Grunde handelt es sich um ein klassisches „Problem“: Wenn der Mensch über sich selbst nachdenkt, ist er (natürlich auch sie) zugleich Subjekt (er denkt) und Objekt (das, worüber nachgedacht wird).

Aus diesem Grund ist manchmal auch kurios, was dabei herauskommt, wenn Werbeagenturen für sich selbst Werbung machen. Auf einmal betrifft sie das, was für ihre Kunden locker von der Hand geht, in voller Konsequenz selbst. Auch so manche Beraterinnen und Berater „leiden“ unter diesem blinden Fleck: Denn es ist etwas anderes, ob man jemandem eine Maßnahme empfiehlt und davon selbst nicht betroffen ist, oder ob man selbst in einer vergleichbaren Situation steckt und die Wirkung der empfohlenen Maßnahme nun „am eigenen Leib“ erfährt.

Die Lösung des Dilemmas? Dialog mit echten Freunden. Von ihnen kann man annehmen, was man beim Blick in den Spiegel ausblendet. Deshalb haben wir uns auch entschieden, das Miteinander als die letztlich entscheidende Stellschraube für den Erfolg der Zusammenarbeit mit unseren Kunden zu bezeichnen.

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